Was muss ich beachten, bevor ich eine professionelle Website erstellen lasse?

Viele Unternehmen stecken mehrere tausend Franken in eine neue Website und sind wenige Monate später enttäuscht: Kaum Anfragen, schwache Sichtbarkeit bei Google, das Gefühl, bald wieder von vorne zu beginnen.

Das Problem liegt selten an der Website selbst. Es liegt an den Entscheidungen, die du vor Projektbeginn triffst: Wen du beauftragst, was du vorher klärst, worauf du bei der Auswahl achtest.

Ich zeige dir ehrlich auf, welche Faktoren jetzt zählen, damit sich deine Investition in eine professionelle Website auch wirklich langfristig lohnt.

 
Eine Geschäftsführerin sitzt vor dem Laptop und überlegt sich: "Was muss ich beachten, bevor ich eine professionelle Website erstellen lasse?"
 
 

Warum die Wahl des passenden Webdesigners so wichtig ist

Eine Website soll dein Angebot erklären, Vertrauen aufbauen und Besucher zu einer Anfrage bewegen. Trotzdem wählen viele Unternehmen ihren Webdesigner nach Preis, Sympathie oder einem hübschen Portfolio. Keiner dieser drei Punkte sagt dir, ob der Anbieter dein Geschäft versteht.

Die Schwächen deiner neuen “professionellen” Website zeigen sich oft nicht bei Launch, sondern erst später.

Typische Folgen, wenn du einen unpassenden Webdesigner wählst:

  • Besucher verstehen dein Angebot nicht auf Anhieb

  • Die Website bringt kaum qualifizierte Anfragen

  • Du bist kaum auf Google oder KI-Suchmaschinen sichtbar

  • Kleine Anpassungen kosten mehr Aufwand, als sie sollten

Eine unpassende Website kostet deshalb nicht nur den ursprünglichen Projektpreis. Sie kostet auch Zeit, Energie und möglicherweise Kunden, die sich stattdessen für einen besser präsentierten Mitbewerber entscheiden.

Besonders ärgerlich wird es, wenn nach kurzer Zeit grössere Anpassungen oder ein kompletter Neustart nötig sind. Dann bezahlst du zweimal: zuerst für eine Website, die ihre Aufgabe nicht erfüllt, und später nochmals für eine bessere Lösung.

Viele dieser Probleme lassen sich vermeiden, wenn du vor Projektbeginn einige grundlegende Fragen klärst und den Anbieter sorgfältig auswählst.

Schreiner blickt frustriert auf seinen Laptop, während verbrannte Schweizer Franken auf dem Tisch liegen – Symbol für eine teure und schlechte Website-Investition.
 

Gute Vorbereitung spart Zeit, Geld und Nerven bei Webdesign Projekten

Du musst weder die Seitenstruktur planen noch alle Texte fertig haben. Genau dabei sollte dich ein guter Webdesigner unterstützen.

Trotzdem solltest du dein Unternehmen, deine Kunden und die geplante Rolle der Website grob erklären können. Diese drei Punkte bestimmen, wie die Website aufgebaut, gestaltet und später vermarktet wird.

Was soll die Website erreichen?

Vergiss kurz die Frage nach dem Aussehen. Frag dich stattdessen: Was soll die Website für dein Geschäft konkret erreichen?

Mögliche Ziele:

  • Mehr Kontaktanfragen

  • Mehr Terminbuchungen

  • Mehr Telefonanrufe

  • Qualifizierte Bewerbungen

  • Verkäufe oder Reservationen

  • Eine professionellere Wahrnehmung

Eine Website kann mehrere dieser Ziele gleichzeitig verfolgen, aber eine Hauptaufgabe sollte klar erkennbar bleiben.

Ein Beratungsunternehmen, das Erstgespräche gewinnen will, braucht eine andere Nutzerführung als ein Restaurant mit Online-Reservation. Eine Physiotherapeutin, die neue Patient:innen über Google gewinnen will, setzt wieder andere Prioritäten als ein Malerbetrieb, der hauptsächlich über Empfehlungen arbeitet. Dein Ziel bestimmt Seitenstruktur, Handlungsaufforderungen und welche Informationen besonders prominent stehen.

Wer soll sich angesprochen fühlen?

Deine Website muss nicht dir gefallen. Sie muss die Menschen überzeugen, die zu Kunden werden sollen.

Du brauchst dafür keine umfangreiche Zielgruppenanalyse, aber eine klare Vorstellung:

  • Wer sind deine gewünschten Kunden?

  • Welches Problem wollen sie lösen?

  • Welche Fragen oder Unsicherheiten haben sie?

  • Worauf achten sie bei der Wahl eines Anbieters?

Je konkreter deine Antworten, desto gezielter lässt sich die Website formulieren und gestalten. Versucht eine Website, jeden anzusprechen, bleibt die Botschaft austauschbar. Eine klare Zielgruppe sorgt dafür, dass sich die richtigen Besucher tatsächlich verstanden fühlen.

Woher sollen deine Besucher kommen?

Eine neue Website bringt dir nicht automatisch Besucher. Sie braucht Kanäle, über die potenzielle Kunden überhaupt auf sie stossen:

  • Google

  • Google Ads

  • Empfehlungen

  • Social Media

  • Bestehende Kontakte

  • Offline-Werbung

Diese Entscheidung beeinflusst den Aufbau direkt. Für Google brauchst du klar strukturierte Leistungsseiten. Bei Google Ads sind oft eigene Landingpages nötig. Kommen deine Besucher hauptsächlich über Empfehlungen, zählen Vertrauen und Referenzen mehr als jede Keyword-Strategie.

Du brauchst keinen fertigen Marketingplan. Dein Webdesigner sollte aber wissen, woher deine Website ihre Besucher holen soll.

Unternehmerin und Webdesigner aus der Schweiz besprechen gemeinsam Website-Ziele, Zielgruppe und Marketingkanäle als strategische Grundlage für eine professionelle Website.
 

So findest du den passenden Webdesigner

Sobald die Richtung steht, beginnt die eigentliche Auswahl, hier ein paar wichtige Kriterien, die du beachten musst:

Prüfe das Portfolio kritisch

Lass dich nicht von Animationen oder aussergewöhnlichen Layouts blenden. Öffne einige gezeigte Websites direkt, nicht nur die Screenshots, und frag dich:

  • Verstehst du sofort, was das Unternehmen anbietet?

  • Wirkt die Seite glaubwürdig?

  • Würdest du diesem Unternehmen vertrauen?

  • Funktioniert die Website auch auf dem Handy?

Das Portfolio muss nicht aus deiner Branche stammen. Wichtiger ist, ob der Designer unterschiedliche Angebote verständlich präsentieren kann.

Lies Referenzen genau

Ein Portfolio zeigt das Ergebnis. Bewertungen zeigen, wie die Zusammenarbeit tatsächlich abgelaufen ist.

Achte auf konkrete Aussagen zu Zuverlässigkeit, Kommunikation und Einhaltung von Abmachungen. Eine ausführliche Rückmeldung sagt dir mehr als zehn Mal „Tolle Zusammenarbeit".

Freelancer oder Agentur?

Ein Freelancer bietet dir meist:

  • Einen direkten Ansprechpartner

  • Persönliche Kommunikation

  • Tiefere Kosten

Für Selbständige und kleine Unternehmen reicht das oft völlig aus, weil die Entscheidungswege kurz bleiben.

Eine Agentur bringt meist mehr mit:

  • Mehrere Spezialisten

  • Grössere Kapazität

  • Mehr Ressourcen für komplexe Projekte

Als Einzel- oder Kleinunternehmen brauchst du selten fünf Spezialisten gleichzeitig. Ein grösseres Unternehmen mit mehreren Standorten, einem Onlineshop und mehrsprachigen Inhalten dagegen schon. Prüfe, was zu deinem Projekt, Budget und Arbeitsstil passt.

Schau über den Preis hinaus

Ein tiefer Preis macht eine Website nicht automatisch schlecht. Ein hoher Preis garantiert dir aber auch keinen Erfolg.

Vergleiche stattdessen den Leistungsumfang:

  • Gehören Strategie, Texte, mobile Optimierung und technische Einrichtung dazu?

  • Kannst du die Website später selbst bearbeiten?

Frag dich am Ende: Welcher Anbieter entwickelt eine Website, die zu deinem Unternehmen passt und ihre Aufgabe auch in zwei Jahren noch erfüllt?

Und vergiss nicht: Die teuerste Website ist die, welche dir keine Kunden bringt.

Unternehmerin vergleicht Webdesign-Portfolios und prüft Kriterien wie Referenzen, Bewertungen, Kommunikation und Verständnis für ihr Unternehmen.
 

Häufig gestellte Fragen

 

Du möchtest wissen, ob sich eine professionelle Website überhaupt für dich lohnt?

Schreib mir kurz, worum es bei dir geht, und ich sage dir ehrlich, ob und wie eine Website für dich aktuell Sinn ergibt. Hast du bereits eine bestehende Seite oder einen ersten Webauftritt, den du vorher noch prüfen lassen möchtest? Dann ist die kostenlose Webseiten-Analyse dein bester Schritt.

Philipp Zimmermann

Als professioneller Webdesigner gestalte ich simple aber verkaufsstarke Webseiten für Selbständige und kleine Unternehmen aus der Schweiz, die endlich online sichtbar sein und ihre Wunschkunden ohne Preiskampf überzeugen wollen.

https://zimmermann-webdesign.ch/
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Wie werde ich mit meinem Unternehmen lokal bei Google gefunden? (Inkl. Checkliste)